• SCHÜTZEN WIR UNSERE SPITÄLER

    Gesundheit braucht mehr Spitalsärzte.

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Worum geht’s?

Im Jänner 2019 begann die Ärztekammer mit der großflächigen Imagekampagne „Wiener Spitalsärzte leisten mehr“, die Wienerinnen und Wiener zu den Leistungen der Spitalsärzte in Wien aufzuklären. Seitdem sind neben den bereits bekannten Problemen zu den Ruhezeiten weitere Probleme entstanden, welche die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte massiv erschweren und immer weniger Zeit für die Patienten erlauben. Die neuen Sujets der aktuellen Kampagne sowie eine eigens dafür gebrandete Wiener Straßenbahn sollen auf die derzeit wieder akuten Probleme in Wiens Spitälern aufmerksam machen.

„Hintergrund der Kampagne ist, die drohenden Gefahren für Wiens Spitäler und das Wiener Gesundheitssystem als Ganzes in Zukunft – bewusst auch provokant – aufzuzeigen.“
* Wolfgang Weismüller, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien

Es gilt zu verhindert, dass Patientinnen und Patienten in Gefahr kommen können, medizinisch nicht mehr ausreichend versorgt zu werden. Wir brauchen daher jetzt mehr Personal und Investitionen in den Wiener Gemeindespitälern.

Die Forderungen der Wiener Ärztekammer:

  • Wir haben eklatante Lücken in der Personalausstattung im KAV aufgrund der verlorenen Arztstunden durch die KA-AZG-Reform, fehlender attraktiver Arbeitsbedingungen und der bevorstehenden Pensionierungswelle. Die Ärztekammer fordert daher als Akutmaßnahme eine rasche Aufstockung des ärztlichen Personals – Wiens Gemeindespitäler brauchen – als ersten Schritt – mindestens 300 Spitalsärztinnen und Spitalsärzte!
  • Unsere Gemeindespitäler fallen in der Attraktivität immer weiter zurück – Wir fordern jetzt konkurrenzfähige Grundgehälter im Vergleich zum niedergelassenen Bereich!
  • Die Infrastruktur in den Spitälern zeigt große Schwächen auf und wird immer älter – Wir brauchen jetzt eine Infrastrukturmilliarde für die Wiener Gemeindespitäler!
  • Ausbildung und Fortbildung müssen in den Spitälern wieder ernstgenommen werden – Wir fordern jetzt einen Fortbildungstausender für jede Spitalsärztin und jeden Spitalsarzt!
  • Die Zentralen Notaufnahmen im KAV sind noch immer nicht implementiert. Die Ärztekammer fordert ehestmöglich die Umsetzung der Zentralen Notaufnahmen, um eine rasche und qualitätsgerechte Erstversorgung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten – Diese brauchen die Zentralen Notaufnahmen!

Was bisher geschah:

Seit 1. Jänner 2015 kämpft die Ärztekammer für Wien im Zuge des neuen Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetztes für faire und angemessene Arbeitsbedingungen der Wiener Spitalsärzte.

Die erste Einigung gelang im Mai 2015 an der Medizinischen Universität Wien, danach folgte noch im selben Monat ein Kollektivvertrag für alle Ordensspitäler.

Nach monatelangen Protesten und Verhandlungen konnte schließlich 2016 in letzter Sekunde mit Hilfe eines allfälligen Streikbeschlusses auch im KAV Wien eine Einigung mit der Stadt Wien erzielt werden.

Diese Abschlüsse haben 2016 grundsätzliche wesentliche Verbesserungen gebracht:

  • Kürzere Arbeitszeiten durch Inkrafttreten des KA-AZG
  • Höhere Grundgehälter für Ärztinnen und Ärzte

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